Gegenvorschlag zur Wohnschutz-Initiative:

Warum der Gegenvorschlag zur Wohnschutz-Initiative nichts taugt

Der Gegenvorschlag täuscht die Stimmbevölkerung, weil er an der Wohnungsnot nichts ändert. In seltener Einigkeit sagen deshalb Vertretende von links bis rechts: «Der Gegenvorschlag taugt nichts!»

Die Politik hat darauf verzichtet, einen ernstzunehmenden Gegenvorschlag zur Wohnschutz-Initiative auszuarbeiten. Dieser schlägt lediglich vor, dass Mietende frühzeitig über unfaire Leerkündigungen informiert werden müssen, die Eigentümerschaft eine Ansprechperson schafft und die Mieterinnen und Mieter bei der Wohnungssuche unterstützt werden. Letzteres heisst in der Praxis nicht mehr als die Zusendung eines Schreibens mit offenen Wohnungsinseraten.  Immobilienunternehmer sagen, der Gegenvorschlag sei «unter dem Niveau der Immo-Branche». Ein SVP-Gemeinderat fasst es treffend zusammen: «Für einmal sind sich viele einig: Der Gegenvorschlag taugt nichts».

Deshalb:

JA zur Wohnschutz-Initiative und NEIN zum Gegenvorschlag